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Syntagma
| Meine Arbeiten im Kurzfilmbereich beschäftigen sich damit, das Wesentliche des Films herauszuarbeiten, ihn als selbständiges, geschlossenes künstlerisches System zu definieren, um einzelne Operatoren wie Bild, Ton in ihren kreativen Assoziationsmöglichkeiten zu benützen, die eigentlich signifikanten Operatoren (Konstruktionen) wie Filmstreifen, Bildausschnitt, Bildinhalt, Bildgestaltung, Montage, Bewegung der Kamera, optische Effekte, Wechselwirkung des Visuellen mit dem Auditiven etc. mit den kulturellen Codes zu einem Syntagma zu bringen, aus dem der Film geboren wird. Überlegungen dieser Art sind es auch, die gewisse Strukturen meiner Spielfilme begründen. Die Sequenzen dieses Films sind in sich reale Einheiten, die aufeinander semantisch bezogen sind. (V. E.)
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