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SLANT
| Die beiden Grundwerte des Ausgangsbildes, zwei rote Streifen und ein sie tragendes helles Weiss, die in SLANT zu sehen sind, zeigen lange Zeit nur sich selber, dazu ertönt passionshaft mehrstimmiger Gesang. Langsam verändern sich die Stelen, das Feld öffnet sich, unmerklich verschieben sich die Farbflächen, treten in neue Verteilungen, entwickeln andere Kombinationen, die, ohne Schnitte oder Pausen, sich wieder auflösen und andere Figurationen eingehen. Der Titel verweist auf kein Aussen, es ist, als ob die dort genannte „Schräge“ bzw. der „Blickwinkel“ tatsächlich nur auf sich selbst Bezug nehmen wollen. (Marc Ries)
Printgrafik: slant_goldt.jpg
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